Uff, das brauche ich wirklich nicht mehr!! Wahnsinn. 10 Millionen Einwohner. Max meint sogar 12 Millionen. Die Stadt ist kurz vor dem Verkehrskollaps. Rush-Hour hin oder her, hier ist es kaum einmal so ruhig, dass man schnurstracks von A nach B kommt. Ist irgendwie wie die Happy-Hour in einiges Lokalen: den ganzen Tag :-)
Das hat am Ende auch nichts mit Gewöhnung zu tun. Das nervt nur.
Dazu Rückenschmerzen. Und die Hitze. War irgendwie 'ne Quälerei.
Was haben wir gesehen? Die Kathedrale. Laut Max ein Nachbau von Notre Dame in Paris, nur kleiner. Er war wohl noch nie dort. Wir schon.
Die Ähnlichkeiten: Beides sind Kirchen. 2 Türme. Vorn und hinten. Rechts und links. Sonst nichts. Meine persönliche Meinung.
Dann das große Postamt direkt nebenan. Das war früher mal ein Bahnhof. So wie ich es verstanden habe für die Straßenbahn. Nach dem Krieg wurden aber alle Schienen entfernt und verkauft.
Kurz die Oper von außen gesehen. War eine Zeit lang das Parlament. Wurde aber ursprünglich auch als Oper gebaut. Zur Zeit läuft "Der Nußknacker".
Danach noch 2 Pagoden besichtigt. Max scheucht uns ganz schön. Er wirkt unkonzentiert und fahrig und spult sein Programm runter. Er ist auch mehr an Deutschland und der deutschen Sprache interessiert, als an seinem Job. Max hat in Vietnam Germainstik studiert und war bereits 4 Wochen in Düsseldorf als Au Pair. Wurde aber frühzeitig nach Hause geschickt, weil er sich mit dem Kind und der Familie nicht verstanden hat. Nun ja, vielleicht liegt es ja auch an ihm ......
Er möchte Touristik in Deutschland studieren und spart für die Ausreisegenehmigung. Er muss 8.000 € auf einem Bankkonto nachweisen können, um wieder ausreisen zu dürfen. Große Herausforderung.
Bei den Fahrten von einem Stau zum Nächsten erfahren wir so ein paar grundlegende Dinge.
Ein chinesisches Moped kostet 400 €, ein koreanisches 800 € und ein japanisches 1.200 €. Auf Autos gibt es eine Luxussteuer von 100%. Hammer. Und auf deutsche Fabrikate wie Audi, Mercedes und BMW sogar 200 %. Der Einkaufspreis entspricht ungefähr dem in Deutschland. D.h. ein Auto ist doppelt bzw. dreimal so teuer wie bei uns.
Bezin kostet ungefähr 0,8 € pro Liter
Eigentlich besteht Vietnam aus 3 Ländern: Nordvietnam, Zentral-Vietnam und Süd-Vietnam. D.h. es bestehen im Land innere Konflikte und auch in der Sprache macht es sich bemerkbar. So meint Max, dass er weder in Zentral- noch in Nord-Vietnam die Menschen verstehen kann (naja im Norden 20%). Der Norden versteht aber den Süden, aber ebenfalls Zentral-Vietnam nicht. Wen die aber verstehen war unklar.
Südvietnam war ursprünglich eine Provinz von Kambodscha und wurde den Vietnamesen als Dank für ihre Unterstützung im Kampf gegen Tailand geschenkt.
Auf den Kautschuk-Plantagen nahe Cu Chi wird hauptsächlich nachts gearbeitet. Zunächst wegen der großen Hitze, aber auch, weil die Bäume dann mehr Saft abgeben. Der Job ist auf dauer aber brandgefährlich mit einem erhöhten Lungenkrebs Risiko. Max meint, dass man Plantagenarbeiter an der außergewöhnlich hellen Haut erkennen kann. Und daran, dass sie alle schlank sind. Auch, wenn sie vorher etwas kräftiger waren. Es sind wohl die abgesonderten Dämpfe des Kautschuks. Muss ich mal nachschlagen.
Zwischendurch noch 2 Pagoden besichtigt und ein bisschen etwas über Religion in Vietnam gelernt. 80% der Vietnamen lassen sich "religionslos" in den Ausweis schreiben, da es zwar auf der einen Seite frei ist, aber auf der anderen Seite man von bestimmten Jobs (z.B. Beamter) ausgeschlossen wird, wenn man einer Religion angehört. Dann noch ein paar Unterschiede zum nördlichen und südliche Buddhismus und Rituale in den Pagoden gehört.
Dann ab in den Präsidentenpalast. Also der Präsidentenpalast des Präsidenten von Süd-Vietnam bis zur Eroberung durch den Norden. (war das im April 1975 oder 1978?)
Heute ist der Palast (wurde nach Zerstörung von 1960-1966 wieder aufgebaut, allerdings nicht als Nachbau) für den Publikumsverkehr geöffnet. Mitsamt Hubschrauber auf dem Dach und Bunker.
Um 14.00 Uhr dann endlich mal Pause, um etwas zu essen. Er schleppt uns in einem Einkaufszentrum in den Food-Court. Ok, wir schlucken das mal. Morgen geht es raus aufs "Land", dann geht's wieder "normal" zu.
Am Ende noch das Kriegsmuseum. Simone will sich das nicht antun.
Ja ein paar gruselige Fotos zu Tod und Verstümmelung gibt es schon. Dazu Waffen, Helden, Gräueltaten und Foltermethoden.
Ich bin im Schnelldurchgang durch, weil Max schon ungeduldig war (Simone meint: wie immer). Allerdings hat mir mein Rücken auch wenig Spielraum gelassen. Ich denke ich werde nach dem Urlaub noch einiges dazu lesen müssen. Also nicht zum Rücken ;-)
Nach der Rückkehr zum Hotel erstmal in der der Nachbarschaft auf einen wirklich leckeren Kaffee :-)
Und schon wieder geht ein Tag zu Ende. Morgen beginnt die letzte Woche. Noch eine Woche, ja :-)
Freitag, 28. November 2014
27.11.2014 Saigon - Start mit Hindernissen
Der Tag begann sehr früh. 05.30 Uhr wecken. 06.00 Uhr Frühstück. Abholung durch Wang um 07.00 Uhr. Lief alles wie am Schnürchen.
Fahrt bis zum Flughafen Danang ca. 45 Minuten.
Check In, Sicherheits Check, Gate 8. Alles klar.
Aber dann kam's. Dass unser Flug der einzige war, der auf der Anzeigetafel kein Gate hatte, war noch nichts zum Wundern. Auf der Boardkarte stand ja Gate 8.
Dann kam die Boarding Zeit. Es stand aber nicht unser Flug dran. Dann wurden die ersten Fluggäste unruhig und plötzlich allgemeiner Aufbruch. Kurze Nachfrage und dann kam auch die Lautsprecheransage. Der Flug nach Saigon geht jetzt ab Gate 5.
Also Treppe rauf und zu Gate 5 maschiert. Aber auch dort immer noch kein Gate hinter unserem Flug auf der Anzeigetafel. Anstatt dessen aber an Gate 5 eine andere Airline auch mit dem Ziel Saigon. Hmmm.
Dann die Durchsage: wegen "physical problems" geht der Flieger nicht 09.05 Uhr, sondern 10.10 Uhr. 1 Getränk umsonst.
Was sind denn "physical problems"? Hat sich der Pilot einen Nerv eingeklemmt und muss erst noch von den Stewardessen massiert werden? Oder braucht er Schlangen-Balm? Ich hätte was dabei. Ach nee, schon mit dem Gepäck eingecheckt.
Dann kurz vor Ultimo wieder eine Durchsage. Der Flieger geht jetzt erst 10.45 Uhr. Schönen Gruß an unseren Guide in Saigon. Der weiß von all dem nichts.
Letztendlich hat es dann mit dem Flug geklappt. Aber es ging weiter.
Beim Landeanflug erstmal Warteschleife wegen des vielen Verkehrs. Dann nach dem Ausrollen warten auf dem Taxi-Way. Auch wegen Verkehr. Jetzt halt am Boden.
Dann Gepäckausgabe. Keine Koffer. Keine Koffer. Keine Koffer.
Irgendwann waren bis auf einen kleinen versprengten Haufen alle Passagiere weg, nur wir starrten auf ein leeres Band. Es bewegte sich aber noch, daher keine Panik.
Und dann kam noch ein Schwung Koffer. Ich denke wir waren so ungefähr die Letzten :-)
Simone kurz auf Toilette und ich habe die Gepäckaufkleber der Airline abgerissen.
Dann beim Ausgang Kontrolle, ob unsere Gepäckscheine mit den Gepäckstücken übereinstimmen. Aaaaaaaah. Nie reiße ich den Zettel ab. Nie. Und nie wird das Kontrolliert. Nie. Und schon garnicht in Frankfurt. Was soll das? Damit ich nicht ein falsches Gepäckstück mitnehme?
Und dann habe ich meine beste Waffe rausgeholt: ein dummes Gesicht und nix verstehen (kann ich am Besten :-)) Und was soll ich sagen: es hat funktioniert. Wahrscheinlich hatten Sie Mitleid.
Draußen wartet Max. Ja wirklich Max. Ein Südvietnamese. Er sagt, seine Eltern rufen ihn Max, aber im Pass steht ein anderer Name, weil das heute verboten sei. Heute muss man einen vietnamesichen Vornamen haben.
Und ja: er spricht deutsch und englisch :-) Und man kann ihn verstehen.
Aber ich habe ja immer was zu meckern: der Händedruck ist so weich, naja ein Waschlappen ist ein Schraubstock dagegen. Egal.
Dann ging es mit Max und dem neuen Fahrer nach Cu Chi, dort wo die berühmteste Tunnelanlage aus dem Vietnamkrieg zu finden ist.
Ich beschäftige mich immer mal wieder mit dem Vietnamkrieg und bin deshalb sehr daran interessiert. Ich weiß, dass viele die Anlage als beklemmend empfinden. Beeindruckend und befremdlich schon. Beklemmend nein.
Bin dann in einen für Touristen erweiterten Tunnel. Simone ist nur bis zur ersten Ebene mit. Als es dann noch tiefer ging, ist sie lieber wieder zurück. Ist in Ordnung. Trotz Erweiterung ist es für einen Europäer doch verdammt eng und natürlich stockfinster da unten. Und stickig dazu. Da wurde zwangsläufig Unglaubliches geleistet. Nicht nur der Aufbau, sondern auch das Leben darin.
Als besonders grausam habe ich dann die ganzen Menschen-Fallen empfunden, denn das war die Realität. Kein Action-Film. Absolut perfide. Es schmerzt schon, wenn man die Funktionsweise der einzelnen Fallen verstanden hat und wie eine mögliche Befreiung ausgesehen haben muss. Grausam.
Am Abend nochmal kurz aus dem Hotel raus und um die Ecke schnell was gegessen. Hatten keine große Lust mehr usn der Hektik zu ergeben. Werden morgen noch genug davon mitbekommen.
Morgen geht's dann mit Max durch die Stadt. Mal sehen, wie uns die Hitze und die Luftfeuchtigkeit bekommt.
Fahrt bis zum Flughafen Danang ca. 45 Minuten.
Check In, Sicherheits Check, Gate 8. Alles klar.
Aber dann kam's. Dass unser Flug der einzige war, der auf der Anzeigetafel kein Gate hatte, war noch nichts zum Wundern. Auf der Boardkarte stand ja Gate 8.
Dann kam die Boarding Zeit. Es stand aber nicht unser Flug dran. Dann wurden die ersten Fluggäste unruhig und plötzlich allgemeiner Aufbruch. Kurze Nachfrage und dann kam auch die Lautsprecheransage. Der Flug nach Saigon geht jetzt ab Gate 5.
Also Treppe rauf und zu Gate 5 maschiert. Aber auch dort immer noch kein Gate hinter unserem Flug auf der Anzeigetafel. Anstatt dessen aber an Gate 5 eine andere Airline auch mit dem Ziel Saigon. Hmmm.
Dann die Durchsage: wegen "physical problems" geht der Flieger nicht 09.05 Uhr, sondern 10.10 Uhr. 1 Getränk umsonst.
Was sind denn "physical problems"? Hat sich der Pilot einen Nerv eingeklemmt und muss erst noch von den Stewardessen massiert werden? Oder braucht er Schlangen-Balm? Ich hätte was dabei. Ach nee, schon mit dem Gepäck eingecheckt.
Dann kurz vor Ultimo wieder eine Durchsage. Der Flieger geht jetzt erst 10.45 Uhr. Schönen Gruß an unseren Guide in Saigon. Der weiß von all dem nichts.
Letztendlich hat es dann mit dem Flug geklappt. Aber es ging weiter.
Beim Landeanflug erstmal Warteschleife wegen des vielen Verkehrs. Dann nach dem Ausrollen warten auf dem Taxi-Way. Auch wegen Verkehr. Jetzt halt am Boden.
Dann Gepäckausgabe. Keine Koffer. Keine Koffer. Keine Koffer.
Irgendwann waren bis auf einen kleinen versprengten Haufen alle Passagiere weg, nur wir starrten auf ein leeres Band. Es bewegte sich aber noch, daher keine Panik.
Und dann kam noch ein Schwung Koffer. Ich denke wir waren so ungefähr die Letzten :-)
Simone kurz auf Toilette und ich habe die Gepäckaufkleber der Airline abgerissen.
Dann beim Ausgang Kontrolle, ob unsere Gepäckscheine mit den Gepäckstücken übereinstimmen. Aaaaaaaah. Nie reiße ich den Zettel ab. Nie. Und nie wird das Kontrolliert. Nie. Und schon garnicht in Frankfurt. Was soll das? Damit ich nicht ein falsches Gepäckstück mitnehme?
Und dann habe ich meine beste Waffe rausgeholt: ein dummes Gesicht und nix verstehen (kann ich am Besten :-)) Und was soll ich sagen: es hat funktioniert. Wahrscheinlich hatten Sie Mitleid.
Draußen wartet Max. Ja wirklich Max. Ein Südvietnamese. Er sagt, seine Eltern rufen ihn Max, aber im Pass steht ein anderer Name, weil das heute verboten sei. Heute muss man einen vietnamesichen Vornamen haben.
Und ja: er spricht deutsch und englisch :-) Und man kann ihn verstehen.
Aber ich habe ja immer was zu meckern: der Händedruck ist so weich, naja ein Waschlappen ist ein Schraubstock dagegen. Egal.
Dann ging es mit Max und dem neuen Fahrer nach Cu Chi, dort wo die berühmteste Tunnelanlage aus dem Vietnamkrieg zu finden ist.
Ich beschäftige mich immer mal wieder mit dem Vietnamkrieg und bin deshalb sehr daran interessiert. Ich weiß, dass viele die Anlage als beklemmend empfinden. Beeindruckend und befremdlich schon. Beklemmend nein.
Bin dann in einen für Touristen erweiterten Tunnel. Simone ist nur bis zur ersten Ebene mit. Als es dann noch tiefer ging, ist sie lieber wieder zurück. Ist in Ordnung. Trotz Erweiterung ist es für einen Europäer doch verdammt eng und natürlich stockfinster da unten. Und stickig dazu. Da wurde zwangsläufig Unglaubliches geleistet. Nicht nur der Aufbau, sondern auch das Leben darin.
Als besonders grausam habe ich dann die ganzen Menschen-Fallen empfunden, denn das war die Realität. Kein Action-Film. Absolut perfide. Es schmerzt schon, wenn man die Funktionsweise der einzelnen Fallen verstanden hat und wie eine mögliche Befreiung ausgesehen haben muss. Grausam.
Am Abend nochmal kurz aus dem Hotel raus und um die Ecke schnell was gegessen. Hatten keine große Lust mehr usn der Hektik zu ergeben. Werden morgen noch genug davon mitbekommen.
Morgen geht's dann mit Max durch die Stadt. Mal sehen, wie uns die Hitze und die Luftfeuchtigkeit bekommt.
Mittwoch, 26. November 2014
26.11.2014 Nichts Neues im Osten
Letzter freier Tag in diesem tollen Resort. Würden gerne noch länger bleiben. So 2-3 Tage liese es sich locker aushalten. Haben am Ende dann doch mehr unternommen als geplant. Wenig gefaulenzt.
Heute nochmal Strand und Downtown. Zum Abschluss noch eine Massage und das war's dann.
Morgen früh um 07.00 Uhr werden wir von Wang abgeholt und nach Danang zum Flughafen gebracht. Zum letzten Mal Wang :-)
Ich will nicht unken, aber es kann nur besser werden.
Fotos heute: Fehlanzeige.
Ab Morgen in Saigon wird es dann wieder richtig hektisch, heiß, schwül, anstrengend. Aber 100%ig auch super interessant.
Also dann, Gute Nacht John Boy ......
Heute nochmal Strand und Downtown. Zum Abschluss noch eine Massage und das war's dann.
Morgen früh um 07.00 Uhr werden wir von Wang abgeholt und nach Danang zum Flughafen gebracht. Zum letzten Mal Wang :-)
Ich will nicht unken, aber es kann nur besser werden.
Fotos heute: Fehlanzeige.
Ab Morgen in Saigon wird es dann wieder richtig hektisch, heiß, schwül, anstrengend. Aber 100%ig auch super interessant.
Also dann, Gute Nacht John Boy ......
Dienstag, 25. November 2014
25.11.2014 Another Day in Paradise
Ich übertreibe ja nie :-) Darum war das wieder ein wirklich toller Tag. Erneut. Manch einer mag sagen, Hoi An sei sehr touristisch. Ja, vielleicht. Aber der Markt ist auf jeden Fall authentisch. Und das Bummeln in den Straßen macht sehr viel Spaß.
Aber von Anfang an.
Frühes Aufstehen, weil wir bereits um 09.00 Uhr für die Kochschule abgeholt werden. Bei "Duschen mit Haare" und einem gemütlichen Frühstück bedeutet das: Wecken um 06.45 Uhr.
Abholung bedeutet: Phuoc, unser Chef-Koch, wartet am Hotel, um uns mitzuteilen, dass wir mit dem Shuttle-Bus fahren sollen und er uns dann in der Stadt an der Haltestelle aufsammelt. Hätte er auch einfacher haben können.
Dort dann zunächst den traditionellen vietnamesischen Hut (Reishut, Kegelhut) aufgesetzt und auf Fahrräder umgestiegen.
Alle 3 Räder haben hinten einen "Achter". Macht aber nix, weil das bei meinem Rad zumindest durch einen weiteren Achter in den Pedale ausgeglichen wird ;-) Hauptsache die Bremsen funktionieren.
Gekonnt in den Verkehr eingeschlängelt und ab ging die wilde Fahrt zur Markthalle. Jeder bekommt einen Einkaufskorb und dann werden die Zutaten eingekauft. Lauchzwiebeln, Schweinefleisch, Chili, Melone, Pilze, Reis, Fisch (Makrele), Kurkuma, Ingwer und mehr. Phuoc zeigt uns den ganzen Markt und erklärt uns ausführlich viele ausgefallene Sorten Obst und Gemüse. Nicht alles was wir sehen ist in unseren Augen appetitlich (Schweineköpfe, Herzen, getrocknete Tintenfische...). Werden Morgen nochmal genauer hinschauen :-)
Ich denke, wir waren dort eine gute Stunde und haben einige exotische Eindrücke mitgenommen. Natürlich ging es da wieder etwas hektischer zu, aber zumindest konnten wir uns frei und in Ruhe bewegen. Ich bin aber nicht sicher, ob das an unserer Begleitung lag. Werden wir dann sehen, wenn wir nochmal alleine unterwegs sind :-)
Dann wieder auf die Fahhräder und ab zu seiner "Kochschule".
Dort treffen wir dann noch auf Regula und Martina aus der Schweiz und Dan aus Kanada. Ist uns sehr recht, dass wir nicht alleine sind. So können wir uns ein bisschen austauschen und plaudern, denn z.B. Dan macht die Tour nicht von Nord nach Süd wie wir, sondern von Süd nach Nord. So profitiert jeder von den Erfahrungen des Anderen.
Keine Ahnung woran es liegt, aber wir hatten wieder viel Spaß beim Kochen :-) Vielleicht liegt es daran, dass wir immer die "richtigen" Leute treffen. Mit Dan konnte man dann auch wieder ein bisschen sein Englisch "improven" :-) (Stichwort: native Speaker). Ich glaube, er hat uns gut verstanden :-)
Und Phuoc hatte auch ein sehr angenehmes Englisch. Sehr gut zu verstehen.
Bevor es jedoch ans Kochen ging, unternahmen wir gemeinsam eine Tour durch die anliegenden Gemüsefelder. Phuoc erklärte uns alles Wissenswerte über natürliche Düngung, Ungezieferbekämpfung mit Targetes und Unterstützung der Wasserspeicherung im Boden mit Hilfe von Algen. Man glaubt es nicht, aber trotz Regen muss 3 x pro Tag (!!!) gegossen werden. Das Wasser wird im Boden kaum gespeichert.
Beim Bearbeiten der Gemüsefelder durften wir dann selber Hand anlegen. Phuoc meinte: Keine Arbeit, Kein Essen :-)
Nebenbei noch schnell mal Reispapier (ein Snack) gemacht.
Beim Kochen galt es dann zunächst, sich mit den scharfen Messern nicht zu schneiden :-)
Was haben wir alles gemacht?
Am späten Nachmittag dann zurück nach Hoi An zum Schneider. Und siehe da: Das "Musterhemd" sitzt gut. Habe mich dann überreden lassen, insgesamt 3 Stück zu nehmen. Muss ich morgen nochmal hin zur Anprobe. Dann kommt das Finish mit Knöpfen.
Der Tag war also wieder sehr schön und ereignisreich. Allerdings waren wir froh wieder im Hotel zu sein und uns frisch machen zu können.
Hatte ich schon erwähnt, dass es später in Saigon und Phnom Penh noch schlimmer werden wird ? ;-)
Vielleicht sollten wir nächstes Jahr dann doch mit Elke und Werner nach Island fahren :-)
@Annelies: Maybe in Iceland we will need the mentioned "The North Face" clothes. We had our Eyes open, but did not see any "North Fake". But indeed: It's all fake.
Aber von Anfang an.
Frühes Aufstehen, weil wir bereits um 09.00 Uhr für die Kochschule abgeholt werden. Bei "Duschen mit Haare" und einem gemütlichen Frühstück bedeutet das: Wecken um 06.45 Uhr.
Abholung bedeutet: Phuoc, unser Chef-Koch, wartet am Hotel, um uns mitzuteilen, dass wir mit dem Shuttle-Bus fahren sollen und er uns dann in der Stadt an der Haltestelle aufsammelt. Hätte er auch einfacher haben können.
Dort dann zunächst den traditionellen vietnamesischen Hut (Reishut, Kegelhut) aufgesetzt und auf Fahrräder umgestiegen.
Alle 3 Räder haben hinten einen "Achter". Macht aber nix, weil das bei meinem Rad zumindest durch einen weiteren Achter in den Pedale ausgeglichen wird ;-) Hauptsache die Bremsen funktionieren.
Gekonnt in den Verkehr eingeschlängelt und ab ging die wilde Fahrt zur Markthalle. Jeder bekommt einen Einkaufskorb und dann werden die Zutaten eingekauft. Lauchzwiebeln, Schweinefleisch, Chili, Melone, Pilze, Reis, Fisch (Makrele), Kurkuma, Ingwer und mehr. Phuoc zeigt uns den ganzen Markt und erklärt uns ausführlich viele ausgefallene Sorten Obst und Gemüse. Nicht alles was wir sehen ist in unseren Augen appetitlich (Schweineköpfe, Herzen, getrocknete Tintenfische...). Werden Morgen nochmal genauer hinschauen :-)
Ich denke, wir waren dort eine gute Stunde und haben einige exotische Eindrücke mitgenommen. Natürlich ging es da wieder etwas hektischer zu, aber zumindest konnten wir uns frei und in Ruhe bewegen. Ich bin aber nicht sicher, ob das an unserer Begleitung lag. Werden wir dann sehen, wenn wir nochmal alleine unterwegs sind :-)
Dann wieder auf die Fahhräder und ab zu seiner "Kochschule".
Dort treffen wir dann noch auf Regula und Martina aus der Schweiz und Dan aus Kanada. Ist uns sehr recht, dass wir nicht alleine sind. So können wir uns ein bisschen austauschen und plaudern, denn z.B. Dan macht die Tour nicht von Nord nach Süd wie wir, sondern von Süd nach Nord. So profitiert jeder von den Erfahrungen des Anderen.
Keine Ahnung woran es liegt, aber wir hatten wieder viel Spaß beim Kochen :-) Vielleicht liegt es daran, dass wir immer die "richtigen" Leute treffen. Mit Dan konnte man dann auch wieder ein bisschen sein Englisch "improven" :-) (Stichwort: native Speaker). Ich glaube, er hat uns gut verstanden :-)
Und Phuoc hatte auch ein sehr angenehmes Englisch. Sehr gut zu verstehen.
Bevor es jedoch ans Kochen ging, unternahmen wir gemeinsam eine Tour durch die anliegenden Gemüsefelder. Phuoc erklärte uns alles Wissenswerte über natürliche Düngung, Ungezieferbekämpfung mit Targetes und Unterstützung der Wasserspeicherung im Boden mit Hilfe von Algen. Man glaubt es nicht, aber trotz Regen muss 3 x pro Tag (!!!) gegossen werden. Das Wasser wird im Boden kaum gespeichert.
Beim Bearbeiten der Gemüsefelder durften wir dann selber Hand anlegen. Phuoc meinte: Keine Arbeit, Kein Essen :-)
Nebenbei noch schnell mal Reispapier (ein Snack) gemacht.
Beim Kochen galt es dann zunächst, sich mit den scharfen Messern nicht zu schneiden :-)
Was haben wir alles gemacht?
- Marinade für den Fisch
- Frühlingsrollen, die dann gleich vor Ort frittiert wurden
- Pfannkuchen
- Huhn mit Lemongras und Chili
Am späten Nachmittag dann zurück nach Hoi An zum Schneider. Und siehe da: Das "Musterhemd" sitzt gut. Habe mich dann überreden lassen, insgesamt 3 Stück zu nehmen. Muss ich morgen nochmal hin zur Anprobe. Dann kommt das Finish mit Knöpfen.
Der Tag war also wieder sehr schön und ereignisreich. Allerdings waren wir froh wieder im Hotel zu sein und uns frisch machen zu können.
Hatte ich schon erwähnt, dass es später in Saigon und Phnom Penh noch schlimmer werden wird ? ;-)
Vielleicht sollten wir nächstes Jahr dann doch mit Elke und Werner nach Island fahren :-)
@Annelies: Maybe in Iceland we will need the mentioned "The North Face" clothes. We had our Eyes open, but did not see any "North Fake". But indeed: It's all fake.
Montag, 24. November 2014
24.11.2014 Ein super Tag in Hoi An
Heute kein Programm. Morgens erstmal an den Strand und schauen, ob es schöne Motive gibt. Eine Meerjungfrau war nicht da :-p
Nach einem gemütlichen Frühstück auf der Terrasse am Pool fast ohne Umwege auf die Liegen. Nicht zu heiß, eine leichte Brise vom Meer, herrlich.
Dann fingen die Jungs und Mädels vom Resort die Auflagen von den Liegen und Handtücher einzusammeln. Nanu, was ist denn jetzt los? Schon Feierabend vor dem Mittag? Oder glauben die an Regen?
In der Tat: nach 5 Minuten leichter Sprühregen. Warm. Herrlich. Wir bleiben zunächst eisern auf unseren Liegen. Die spinnen, die Touris.
Als es dann doch zu feucht wurde, ab an die Poolbar. Tequila Sunrise. Passst irgendwie.
So unterm Schirm schön am Pool, kein Grad kühler, alles sehr angenehm. Da dachte ich mir, eine kleine Runde im Wasser drehen wäre gut.
Gibt es etwas Schöneres, als bei Regen und warmen Temperaturen im Pool zu schwimmen? Ich glaube wenig.
Haben uns dann aber doch fertig gemacht für einen Trip in die City. Wollte dochmal beim Schneider vorbei und sehen, wie das mit einem massgeschneiderten Hemd ist.
Also ab mit dem Shuttle-Bus. Nach 10 Minuten mitten im schönen Städtchen. Also wirklich: ein traumhaftes kleines Städtchen. Nicht so laut und hektisch wie Hanoi, aber doch einiges los. Tolle kleine Sträßchen, zum Teil verkehrsberuhigt.
Es reiht sich Geschäft an Restaurant an Geschäft an historisches Gebäude. Und man wird überwiegend in Ruhe gelassen. Natürlich wird jeder Blick länger als 2 Sekunden kommentiert: "Come inside please". Ja, tomorrow vielleicht.
Wenn man das 3-4 mal kopiert, dann war's das. Also im Vergleich zu ......... echt total harmlos (will niemanden beleidigen).
Waren dann beim Tailor, der uns vom Hotel empfohlen wurde. War mir zu arrogant (... as I told you before ... und so Sachen). Also wenn einem der Verkäufer/die Verkäuferin schon total unsympatisch ist, dann hat es keinen Zweck.
Auf zu der Empfehlung von Wang. Aaaaaah, super nett, super Englisch. Natürlich leichter Akzent, aber ob der schlechter ist als unserer??? Und super Wortschatz (Neid). Auf jeden Fall hat es hier funktioniert.
Stoffqualität, Farbe, Schnitt, Kragen, Farbe der Knöpfe.
Und dann: Maß nehmen.
Mein Gott war die klein. Bin ja nun auch nicht gerade ein Bär mit knapp 1,80m, aber gegen die kam ich mir vor wie der Hulk. Konnte im Spiegel sehen, wie sie fast an mir hochgesprungen ist :-) Müsste einen Kopf kleiner sein als Simone.
Naja, sie erzählte alles in sich hinein (dachte ich) und ich fragte, ob sie sich das denn alles merken könne, oder ob jemand mitschreibt. Ja klar, am Tisch saß eine weitere Verkäuferin/Schneiderin und machte fleissig Notizen. Wie hat die das gehört? Konnte ich ja kaum verstehen. Aber gut, ich war ja auch fast eine Etage höher :-)
Ok fertig. 8€ Deposit gezahlt und morgen wieder hin. Mal sehen, wie es wird. Auf jeden Fall wollte ich es schon immer mal probieren wie das ist mit einer Maßanfertigung. Wenn nicht hier, wo dann?
Morgen dann das Ergebnis. Anprobe und ggfs. Korrektur. Schaun wir mal.
Hunger. Auf, über die japanische Brücke und direkt am Flüsschen in ein Resstaurant. Erhöhte Sitzposition mit Blick auf die Promenade. Super.
Dann fing es wieder an zu Regnen. Und wie der Blitz waren plötzlich die Verkäufer für Regenschirme und Ponchos da. Wo kommen die her? Zur Flexibilität und zum Thema "breit aufgestellt sein" werde ich nochmal einen extra-Beitrag schreiben. Ich sage nur: Sensationell.
Und die lassen nicht locker. Grinsen dich an und ich weiß genau, was sie denken: "Freundchen, heute hört es nicht mehr auf zu regnen und Du musst nachher zu Deinem Bus. Spätestens dann verkaufe ich Dir einen Poncho!"
Ich hatte mich schon damit abgefunden: Ich in hellblau und Simone in rosa.
Aber Simone war am Ende eisern und wer mich kennt weiß, dass ich auch auf dem Weg in die Kantine nie einen Schirm benutzt habe. Das bisschen Wasser. Und hallo, bei den Temperaturen???? Und meine Nikon ist sowieso versiegelt :-) Null Problemo.
War dann auch nicht mehr so schlimm.
Shuttle-Bus um 18.30 zurück ins Hotel. Schnell noch die Wäsche bei der Winkekatze abgeholt. Sie dachte natürlich, wir kommen wieder zum Essen. Aber da saßen sowieso schon 10 Gäste an einer langen Tafel. Da brauchte sie uns nicht.
150.000 Dong für 5 kg Wäsche. Vielleicht 6 €. Im Hotel ungefähr das 7-8 fache. Schnapper gemacht. Die Deutschen: Ein Volk der Schnäppchen-Jäger ;-)
Wenigsten gab es noch ein Trinkgeld.
Ok, Frage: Wo kann man hier noch Bananen kaufen? Ja, direkt bei Ihr. Auch das gehört zu der Geschichte "breit aufgestellt sein" später.
4 Bananen 10.000 Dong (ungefähr 0,38 €). Ich hatte nur 20.000 klein. Nein, alles ok, dann eben kostenlos. Wir sollen mal probieren. Man man man, hier erlebste was...........
Da werden wir dann wohl nochmal Essen gehen ;-)
Am Ende des Tages dann doch endlich den Absacker in der Hotelbar. Die Ausstattung, Musik und die 6 Propeller an der Decker erweckten in uns irgendwie eine Assoziation mit Kuba. Zumindest was man so aus Filmen und Reportagen vor Augen hat. Muss man mal hin.....
Morgen dann unser spontanes Programm: Cooking Class. Um 09.00 werden wir abgeholt. Dann gemeinsames Einkaufen auf dem Markt und letztlich kochen und essen.
Ich vermute sehr stark, dass Simone mir dann zukünftig öfter vietnamesische Speisen kocht :-)
Nach einem gemütlichen Frühstück auf der Terrasse am Pool fast ohne Umwege auf die Liegen. Nicht zu heiß, eine leichte Brise vom Meer, herrlich.
Dann fingen die Jungs und Mädels vom Resort die Auflagen von den Liegen und Handtücher einzusammeln. Nanu, was ist denn jetzt los? Schon Feierabend vor dem Mittag? Oder glauben die an Regen?
In der Tat: nach 5 Minuten leichter Sprühregen. Warm. Herrlich. Wir bleiben zunächst eisern auf unseren Liegen. Die spinnen, die Touris.
Als es dann doch zu feucht wurde, ab an die Poolbar. Tequila Sunrise. Passst irgendwie.
So unterm Schirm schön am Pool, kein Grad kühler, alles sehr angenehm. Da dachte ich mir, eine kleine Runde im Wasser drehen wäre gut.
Gibt es etwas Schöneres, als bei Regen und warmen Temperaturen im Pool zu schwimmen? Ich glaube wenig.
Haben uns dann aber doch fertig gemacht für einen Trip in die City. Wollte dochmal beim Schneider vorbei und sehen, wie das mit einem massgeschneiderten Hemd ist.
Also ab mit dem Shuttle-Bus. Nach 10 Minuten mitten im schönen Städtchen. Also wirklich: ein traumhaftes kleines Städtchen. Nicht so laut und hektisch wie Hanoi, aber doch einiges los. Tolle kleine Sträßchen, zum Teil verkehrsberuhigt.
Es reiht sich Geschäft an Restaurant an Geschäft an historisches Gebäude. Und man wird überwiegend in Ruhe gelassen. Natürlich wird jeder Blick länger als 2 Sekunden kommentiert: "Come inside please". Ja, tomorrow vielleicht.
- Where do you come from?
- Germany.
- Aah, Gute Tag, wie geht? Ein, zwei, drei. How long do you stay in Vietnam?
- Nearly 3 weeks.
- When do you come to Hoi An?
- 2 days ago.
- How long do you stay.
- 3 more days.
- Ah, my mother has a little shop ....
- tschüüüüüüüüüs
Wenn man das 3-4 mal kopiert, dann war's das. Also im Vergleich zu ......... echt total harmlos (will niemanden beleidigen).
Waren dann beim Tailor, der uns vom Hotel empfohlen wurde. War mir zu arrogant (... as I told you before ... und so Sachen). Also wenn einem der Verkäufer/die Verkäuferin schon total unsympatisch ist, dann hat es keinen Zweck.
Auf zu der Empfehlung von Wang. Aaaaaah, super nett, super Englisch. Natürlich leichter Akzent, aber ob der schlechter ist als unserer??? Und super Wortschatz (Neid). Auf jeden Fall hat es hier funktioniert.
Stoffqualität, Farbe, Schnitt, Kragen, Farbe der Knöpfe.
Und dann: Maß nehmen.
Mein Gott war die klein. Bin ja nun auch nicht gerade ein Bär mit knapp 1,80m, aber gegen die kam ich mir vor wie der Hulk. Konnte im Spiegel sehen, wie sie fast an mir hochgesprungen ist :-) Müsste einen Kopf kleiner sein als Simone.
Naja, sie erzählte alles in sich hinein (dachte ich) und ich fragte, ob sie sich das denn alles merken könne, oder ob jemand mitschreibt. Ja klar, am Tisch saß eine weitere Verkäuferin/Schneiderin und machte fleissig Notizen. Wie hat die das gehört? Konnte ich ja kaum verstehen. Aber gut, ich war ja auch fast eine Etage höher :-)
Ok fertig. 8€ Deposit gezahlt und morgen wieder hin. Mal sehen, wie es wird. Auf jeden Fall wollte ich es schon immer mal probieren wie das ist mit einer Maßanfertigung. Wenn nicht hier, wo dann?
Morgen dann das Ergebnis. Anprobe und ggfs. Korrektur. Schaun wir mal.
Hunger. Auf, über die japanische Brücke und direkt am Flüsschen in ein Resstaurant. Erhöhte Sitzposition mit Blick auf die Promenade. Super.
Dann fing es wieder an zu Regnen. Und wie der Blitz waren plötzlich die Verkäufer für Regenschirme und Ponchos da. Wo kommen die her? Zur Flexibilität und zum Thema "breit aufgestellt sein" werde ich nochmal einen extra-Beitrag schreiben. Ich sage nur: Sensationell.
Und die lassen nicht locker. Grinsen dich an und ich weiß genau, was sie denken: "Freundchen, heute hört es nicht mehr auf zu regnen und Du musst nachher zu Deinem Bus. Spätestens dann verkaufe ich Dir einen Poncho!"
Ich hatte mich schon damit abgefunden: Ich in hellblau und Simone in rosa.
Aber Simone war am Ende eisern und wer mich kennt weiß, dass ich auch auf dem Weg in die Kantine nie einen Schirm benutzt habe. Das bisschen Wasser. Und hallo, bei den Temperaturen???? Und meine Nikon ist sowieso versiegelt :-) Null Problemo.
War dann auch nicht mehr so schlimm.
Shuttle-Bus um 18.30 zurück ins Hotel. Schnell noch die Wäsche bei der Winkekatze abgeholt. Sie dachte natürlich, wir kommen wieder zum Essen. Aber da saßen sowieso schon 10 Gäste an einer langen Tafel. Da brauchte sie uns nicht.
150.000 Dong für 5 kg Wäsche. Vielleicht 6 €. Im Hotel ungefähr das 7-8 fache. Schnapper gemacht. Die Deutschen: Ein Volk der Schnäppchen-Jäger ;-)
Wenigsten gab es noch ein Trinkgeld.
Ok, Frage: Wo kann man hier noch Bananen kaufen? Ja, direkt bei Ihr. Auch das gehört zu der Geschichte "breit aufgestellt sein" später.
4 Bananen 10.000 Dong (ungefähr 0,38 €). Ich hatte nur 20.000 klein. Nein, alles ok, dann eben kostenlos. Wir sollen mal probieren. Man man man, hier erlebste was...........
Da werden wir dann wohl nochmal Essen gehen ;-)
Am Ende des Tages dann doch endlich den Absacker in der Hotelbar. Die Ausstattung, Musik und die 6 Propeller an der Decker erweckten in uns irgendwie eine Assoziation mit Kuba. Zumindest was man so aus Filmen und Reportagen vor Augen hat. Muss man mal hin.....
Morgen dann unser spontanes Programm: Cooking Class. Um 09.00 werden wir abgeholt. Dann gemeinsames Einkaufen auf dem Markt und letztlich kochen und essen.
Ich vermute sehr stark, dass Simone mir dann zukünftig öfter vietnamesische Speisen kocht :-)
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